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Andere Filme anders sehen - Kinema 2019

 

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule vom 1. April bis zum 5. April am Schulkinoprojekt Kinema teil. Alle teilnehmenden Klassen aus der Normandie (Frankreich), aus Niedersachsen und aus Niederschlesien (Polen) arbeiteten in gemischten Workshops an den Projektfilmen. Dieses Jahr fand diese Begegnung in der Jugendherberge in Osnabrück statt. Die Filme Twarz (Die Maske) aus Polen, Phoenix aus Deutschland und Max et Lenny aus Frankreich wurden behandelt. Am letzten Abend dann gab es das große Finale: Die Schüler stellten ihre Filme oder szenischen Darstellungen den anderen vor.

Voilà: Dies sind die Kommentare der vier Stellvertreter unseres Französischkurses der EP, die an der Projektbegegnung teilgenommen haben…

 

 

„Die Zeit in Osnabrück war eine sehr interessante Zeit. Man hat mit vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zusammen gearbeitet, aber auch ,,gewohnt“. Mascha und ich haben uns ein Zimmer mit vier Französinnen geteilt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es nicht etwas komisch werden würde. Im Nachhinein war es eine sehr schöne Zeit, denn wir haben uns alle gut verstanden, obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Das Projekt war eine sehr schöne Erfahrung, da man neue Leute und auch ein wenig deren Kulturen kennenlernte. Ich würde jedem empfehlen an diesem Projekt teilzunehmen, da dies eine sehr aufregende und schöne Zeit war.“ - Giovanna, EP3

„Kinema war ein sehr aufregendes Projekt. Vor allem fand ich es herausfordernd, da man bei diesem Projekt seine Komfortzone verlassen musste. Die Herausforderung, ein Video mit fremden Schülern zu drehen, die eine andere Sprache sprechen als ich, machte es für mich auch zu einem spaßigen Projekt. Das Filmen und die Organisation des Videos selbstständig bestimmen zu dürfen, gefiel mir sehr. Dadurch konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Wir knüpften Kontakte und trauten uns Dinge, die wir sonst so im Alltag nicht tun würden.“ - Michael, EP6

„Das Kinema-Projekt 2019 hätte nicht besser sein können. In so einer kurzen Zeit habe ich viele neue Leute aus verschiedenen Kulturen kennengelernt, die von Anfang an offen und hilfsbereit waren. Innerhalb der Arbeitsgruppen habe ich gelernt, wie man mit komplett neuen Leuten arbeitet, und so kamen wir zu einem guten Ergebnis. Dazu entwickelte ich ein besseres Gefühl für die französische Sprache, wodurch ich mich nun sicherer fühle und mein Interesse für die Sprache deutlich gestiegen ist.
Ich bedanke mich vielmals für diese Erfahrung und kann es nur jedem empfehlen!“ - Vedat, EP3

 

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„Fünf Tage reichten, um Menschen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen kennenzulernen, mit ihnen zu arbeiten und innerhalb der Gruppen einfach unglaublich viel Spaß zu haben. Zuerst war alles total fremd - man kannte niemanden und musste sich öffnen, um Kontakt aufzubauen. Wir Mädchen waren in unserem großen Zimmer die einzigen Deutschen, was im Nachhinein aber gar kein Problem mehr war. Alle Schüler in Osnabrück waren von Anfang an offen, hilfsbereit und kontaktfreudig. Die Zeit war durch die Erfahrungen spannend, aufregend und im Allgemeinen einfach großartig.
Ich würde jedem, der diese Möglichkeit erhält, empfehlen, an solch einem lebendigen und interessanten Projekt teilzunehmen!“ - Mascha, EP3

 

Text: Mascha, Giovanna, Vedat, Michael und Eleni Faniadou