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Wilhelm Schmid: „Sinn ist dauerhafter“

 

Der Philosoph Wilhelm Schmid liefert zum GLÜCK Denkanstöße

 

Am 23.1.2019 haben die Fachgruppen Werte und Normen und Religion der Goetheschule Hannover für die Jahrgänge QP12 und 34 den bekannten Philosophen Wilhelm Schmid zu einem öffentlichen Vortrag von 10.45 bis 12.30 in die Aula der Goetheschule eingeladen.

 

81_Glück

 

Nach der kurzen Begrüßung des Referenten und der Gäste durch die Organisatoren Sarah Stahnke und Holger Warnecke führte die Schülerin Rose Zareei anschaulich in Leben und Werk des Philosophen ein.

 

Es folgte der anregende und kritische Impulsvortrag von Wilhelm Schmid zum Thema Glück, in dem er diesen populären Begriff kritisch hinterfragte und deutlich machte, dass die Arbeit am individuellen Lebenssinn dem Streben nach permanentem Lebensglück vorzuziehen ist, da ihm eine viel größere Verlässlichkeit innewohnt.

 

Der Vortrag des Referenten löste eine sehr lebendige, kurzweilige und phasenweise sogar etwas bissige Diskussion aus, die von Lisa Nguyen, Rose Zareei, Ahmet Can Barak und Rodi Younes sehr gelungen moderiert wurde.

 

In den letzten Wochen hatten sich die Schüler*innen der QP12 und 34 in ihren Werte und Normen- und Religionskursen intensiv mit dem Thema Glück auseinandergesetzt. Anhand der eingehenden Auswertung eines Wilhelm Schmid-Textes zum Glück wurden dabei eine Reihe von Fragen zum Vortragsthema formuliert, die dann in der Diskussion eine wichtige Rolle spielten.

 

In der Zusammenschau lässt sich sagen: Das war anders. Das war anregend. Das könnte Schule machen.

Text, Foto: Holger Warnecke

 

Auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete über den Vortrag in der Goetheschule.